Vergleicht man die Oberflächen der Office-Programme miteinander, so stellt man schnell Ähnlichkeiten fest. Am Beispiel der Microsoft
Word-Oberfläche
soll dies nun veranschaulicht werden.
Es gibt also eine Symbolleiste für den schnellen Dateizugriff. Sie entspricht einem Teil der alten Standardsymbolleiste, mit deren Hilfe ebenfalls
globale Dateioperationen (sichern, öffnen usw.) durchgeführt werden konnten. Und einen zentralen Arbeitsbereich, in dem mit den Daten gearbeitet wird.
Die Oberfläche aller Office-Programme im Office 2007-System
kann optisch mit mehreren Farbkompositionen bestückt werden. Damit ist ein Anpassen an die gängigen Windows-Farben (Luna und Silbergrau) möglich. Auch
eine schwarze Farbmaske (Obsidian) zum Anpassen auf das Windows-Vista Aero-Theme ist vorhanden. Tut man dies erhält man unter Vista einen interessanten
Symmetrie-Effekt von Office-Menü-Button und Windows-Startmenü-Button (siehe rechts).
Allen Office-Programmen ist der Office-Button, der - ähnlich dem Windows-Startmenü- eine spezielles Office-Menü mit Dateioperationen aufklappt,
gemein.
Mit seiner Hilfe lassen sich Dokumente öffnen, speichern, drucken, veröffentlichen und so einrichten, dass nur bestimmte Leute eine Berechtigung
dafür haben es zu öffnen, zu lesen und zu verändern.
Dieses Office-Menü entspricht damit also dem alten Menü "Datei". In der Beta-Version ist es aus dem Menü heraus auch möglich direkt
PDF-Dokumente aus den Anwendungen heraus zu erzeugen. Diese Möglichkeit gibt es in der finalen Version jedoch nach wie vor nicht. Stattdessen gibt es
dort einen Link auf die Office-Online-Seite, wo man dann erfahren kann wie PDF-Dokumente erzeugt werden können.
Klappt man das Menü schlicht auf, sieht man auf der rechten Seite die Liste der zuletzt verwendeten Dokumente, auf der linken Seite sieht man viele
altbekannte Menüpunkte, die die grundlegenden Dateioperationen ermöglichen. Allerdings finden sich dort auch einige neue Einträge, die im Folgenden
noch genau besprochen werden.
Zuvor jedoch möchte ich an dieser Stelle noch die Schaltflächen "Word-Optionen" und "Word beenden" erwähnen, die in den anderen
Programmen übrigens analog "Excel-Optionen" und "Excel beenden" sowie "PowerPoint-Optionen" und
"PowerPoint beenden" heißen.
-Der Button "<Programm> beenden" schließt das Programm.
-Der Options-Button öffnet ein umfangreiches Dialogfeld, dass viele programmspezifische Einträge enthält und Möglichkeiten bietet, z.B. Speicherorte
für Dateien, das Farbschema, Standardschriftarten festzulegen. Dieser Punkt entspricht dem alten Menüeintrag "Optionen" im Menü
"Extras". Er ist jedoch deutlich umfangreicher.
Der erste Menüeintrag ist - wie in den Vorgängerversionen auch - der Menüpunkt "Neu...". Er stellt Sie vor die Wahl entweder eine neue leere Datei zu erstellen oder mit einer der angebotenen Vorlagen und Assistenten zum Vervollständigen zu beginnen. Es öffnet sich ein großes Dialogfeld, dass auch gleich die Integration ins Internet realisiert. Über das Dialogfeld können neben allen lokal installierten Vorlagen auch Vorlagen aus dem Internet abgerufen und benutzt werden. Dazu dient der untere Bereich des Dialogfeldes.
Auf der linken Seite befindet sich ein Navigator. Er bietet "Vorlagenkatogieren". Hierunter sind alle installierten leeren Vorlagen und Assistenten zusammengefasst, sowie eine ganze Reihe von Webvorlagen "Von Microsoft Office-Online".
Der Befehl "Öffnen...", öffnet eine bereits bestehende Datei zum Bearbeiten. Dazu wird ein Dialogfenster geöffnet, dass dem weiter oben gezeigten entspricht. Lediglich die Auswahl der Datei beschränkt sich nunmehr auf die zu der Anwendung gehörenden Dateien und erstreckt sich nicht auf alle Office-Dokumente. (Das heißt in Word: *.docx und *.dotx-Dateien, in Excel *.xlsx oder *.xltx- Dateien usw.)
Ein Klick auf das Icon Konvertieren, wandelt ein Dokument für Office2003 in das aktuelle Officeformat (Office 2007) um.
Eine bereits auf der Festplatte gesicherte Datei, wird durch betätigen des Speichern Befehles auf der Festplatte aktualisiert, d.h. die alte Version wird ersetzt. Wurde die Datei noch nicht auf der Festplatte gespeichert öffnet sich das Dialogfeld: "Speichern unter.. " aus dem folgenden Punkt.
Wird eine Datei erstmalig gespeichert oder soll eine bestehende Datei an anderer Stelle oder unter anderem Namen abgelegt werden, geschieht dies mit dem Befehl "Speichern unter...". Das folgende Dialogfeld öffnet sich:
Hier kann ein Dateiname und der Dateityp vorgegeben werden. Bitte bedenken Sie, dass der Empfänger unter Umständen eine ältere Office-Version einsetzt und die Dateien des Office 2007er-Standards damit nicht öffnen kann. Wenn Sie also nicht sicher sind, ob der Empfänger die Dateien lesen kann, wählen Sie unter "Dateityp" das alte Format (erkennbar an der Dateierweiterung ohne nachstehendem "x".)
Interessant ist übrigens auch die Schaltfläche "Tools" hier finden sich zum Einen weitere Dateioperation und zum Anderen die "Weboptionen". Dabei können Sie spezielle Einstellungen vornehmen um die Datei für die spätere Veröffentlichung im Web kompatibler zu machen. (Zum Beispiel zulassen von Bildern im PNG-Format, akzeptieren von Cascading Stylesheets (CSS) für die Schriftformatierung und so weiter. Auch die "Allgemeinen Optionen" sind wichtig. Hier können Sie auswählen, ob eine Sicherungsdatei erstellt werden soll und ob Sie ein Kennwort zum Öffnen der Datei festlegen wollen."
Nun kann ein Speicherort und ein Dateityp festgelegt wird. Wird anschließend mit "Speichern" bestätigt, ist die Datei am ausgewählten Ort abgelegt.
Sie können übrigens alternativ auch im Office-Menü direkt auf den kleinen Pfeil rechts neben der Schaltfläche klicken um ein Dokument als PDF- oder XPS-Dokument oder aber direkt als abwärtskompatibles Dokument für Office 97-2003 zu speichern.
Ein Klick auf diesen Menüpunkt öffnet das links gezeigte Druckerfenster oder - abhängig vom Druckertriber und der Office-Anwendung - ein Ähnliches...
Im oberen Bereich kann der Drucker ausgewählt werden. Dies ist besonders interessant, wenn mehrere Drucker (zum Beispiel Netzdrucker, Tintenstrahl- und Laserdrucker) an den Rechner angeschlossen sind.
Der Button "Eigenschaften" bietet weitere Einstellungen zum Beispiel zur Farbqualität, Papierart (Folie, Papier 80g, Papier 160g =saugstark, Glanzpapier usw.)
Unter "Druckbereich" kann der Dokumentbereich, der gedruckt werden soll auf bestimmte Seiten eingeschränkt werden. (Zum Beispiel Seite 3 bis 8 usw.) Dieses Fenster stammt übrigens aus MS-Excel. Im vergleichbaren Word-Dialog ist auch die Auswahl von nicht zusammenhängenden Blättern möglich.
Der Bereich Exemplare ermöglicht es die Kopienanzahl des Druckes einzustellen. Drucker, die mit einer Mehrfach-Sortier-Einheit ausgerüstet sind, bieten hier zusätzlich die Möglichkeit die Blättern nach bestimmten Kriterien zu sortieren.
Der Bereich "Drucken" unterscheidet sich von Office-Anwendung zu Office-Anwendung, da dort bestimmt werden kann welche Arbeitsblätter, Seiten und Folien in welcher weise auch immer gedruckt werden sollen.
Klickt man übrigens nicht direkt auf das Druckersymbol, sondern auf den kleinen Pfeil rechts daneben, öffnet sich nur im Office-Menü eine weitere Unterkategorie, die so aussieht:
Unter der Überschrift "Dokument in der Vorschau anzeigen und drucken" werden zunächst drei Menüpunkte angeboten.
Erstens: Der Punkt drucken, der das zuvor gezeigte Dialogfeld öffnet.
Zweitens: Der Schnelldruck, der ein Dokument direkt und ohne weitere Einstellungsmöglichkeiten an den Standarddrucker übermittelt. Dieses Icon finden Sie standardmäßig übrigens auch in der "Symbolleiste für den schnellen Dateizugriff" rechts neben dem Office-Menü-Button.
Drittens: Die Seitenansicht. Hier können Sie den die Seite als Ganzbild anzeigen lassen um zu sehen, wie der Druck aussehen wird. Dies ist insbesondere bei Excel hilfreich, da dort das WYSIWIG-Prinzip nicht immer haargenau umgesetzt worden ist.
Dieser Punkt ermöglicht es Ihnen letzte Einstellungen für Ihr Dokument vorzunehmen, bevor Sie es weitergeben. So können Sie in den Unterpunkten folgende Einstellungen finden:
Unter "Eigenschaften" haben Sie hier die Möglichkeiten verschiedene Dokumenteigenschaften und Dateikopf-Felder zu füllen. Dort können Sie sich zum Beispiel als Autor verewigen oder einen Dokumenttitel etc. eintragen.
Der Punkt "Dokument prüfen" behebt Mängel, die in den Vorgängerversionen lange Zeit in der Kritik standen. Vornehmlich, dass persönliche Daten, ausgeblendete Metadaten oder Versionsdaten versteckt in Dokumenten gespeichert werden und im schlimmsten Fall für Sie problematisch sind, weil dort vielleicht Falsche Entwicklungsstufen oder fehlerhafte Informationen zu finden sind. Auch pikante Privatsachen möchten Sie sicher lieber auch geheim halten. Ein Klick auf diese Funktion öffnet den "Dokumentinspektor", der Ihr Dokument auf folgende Spuren untersucht:
-Kommentare, Überarbeitungen, Versionen und Anmerkungen
-Dokumenteigenschaften und persönliche Informationen
-Benutzerdefinierte XML-Daten
-Kopfzeilen, Fußzeilen, Wasserzeichen
-Ausgeblendeten Text
Sie können dabei jede dieser Kategorieprüfungen aktivieren oder wieder deaktivieren. Nur die von Ihnen gewählten Punkten werden auch geprüft. Im Anschluss wird Ihnen ein Bericht angezeigt und hinter jeder Kategorie, in der Daten zu finden waren steht eine Schaltfläche "Alle entfernen". Ein Klick darauf entfernt die versteckten Daten.
Die nächsten beiden Punkte "Dokument verschlüsseln" und "Digitale Signatur einfügen" legen fest, wer das Dokument lesen oder weiterverarbeiten darf und ob eine nicht sichtbare digitale Unterschrift, die das Dokument eindeutig Ihnen zuweist im Dokument hinterlegt wird.
Der vorletzte Punkt setzt quasi einen "Erledigt"-Stempel auf Ihre Datei. Damit wird der endgültige Status gekennzeichnet und das Dokument mit einem Schreibschutz belegt.Ein sinnvolles Feature ist auch die Kompatibilitätsprüfung, die Ihre Datei darauf prüft, ob auch Besitzer von Altversionen damit arbeiten können.
Hier können Sie das Dokument direkt per E-Mail versenden oder auch faxen.
Dieser Punkt stellt die eigentliche Webintegration dar. Hierüber können Sie sofort ein Word-Dokument als Blog veröffentlichen und eine Exceltabelle zu einer interaktiven Webseite machen und vieles weitere mehr.
Der Befehl schließen, schließt die augenblicklich bearbeitete Datei ohne jedoch die gesamte Anwendung zu beenden. Bevor die Datei jedoch geschlossen wird, gibt es sicherheitshalber noch eine Abfrage, ob die Datei denn noch gespeichert werden soll.
Viele der Menüfunktionen waren bislang auch als Symbole (smart icons) in den Symbolleisten hinterlegt. Da durch ständiges Erweitern des Funktionsumfanges der Officeprogramme aber kaum noch Platz für entsprechende Symbole und Symbolleisten war, hat man seit Office 2007 auf die Symbolleisten weitestgehend verzichtet. Einige erscheinen nun nur noch kontextsensitiv, wenn Sie etwas markieren - zum Beispiel Text im Word. Die einzig feste verbliebene Symbolleiste ist die Symbolleiste für den schnellen Dateizugriff, die im nächsten Punkt beschrieben wird.
Neben dem Menübutton befindet sich eine Symbolleiste mit den folgenden Symbolen: Speichern, Rückgängig, Wiederholen und Schnelldruck.
Die Befehle "Speichern" und "Schnelldruck" sind identisch mit denen aus dem Office-Menü und werden daher hier nicht noch einmal
erläutert.
Der "Rückgängig"-Befehl (Tastenkombination Strg+Z) lässt es zu die letzte(n) gemachte(n) Eingabe zurückzunehmen. Die Anzahl der Operationen,
die rückgängig gemacht werden können ist unterschiedlich, aber in jedem Fall begrenzt. Sodass es sich eher anbietet von Zeit zu Zeit eine gute
Fertigungsstufe des Dokuments zu sichern um dieses im Notfall weiter zu verwenden.
Der "Wiederholen"-Befehl (Tastenkombination Strg+Y) wiederholt die letzte Aktion beliebig oft.
Die Symbolleiste kann angepasst werden, indem man den kleinen nach unten gerichteten Pfeil anklickt. Es erscheint dann folgender Dialog:
Der untere der beiden Punkte kann vernachlässigt werden. Er verlagert die Symbolleiste nur. Der obere Punkt hingegen öffnet ein weiteres Dialogfeld, in
dem (wie auch schon in den Vorversionen alle möglichen Befehle per Drag&Drop auf die Symbolleiste gezogen oder von ihr weggezogen werden können. Mit
Hilfe des Dropdownmenüs "Befehle" können Sie dann auch noch auswählen, welche Befehle aus welcher Kategorie Ihnen angezeigt werden sollen. Es
lässt sich daher für Nostalgiker eine vollwertige "Standardsymbolleiste" wiederherstellen. Da Ganze kann dann so aussehen:
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Die Formatsymbolleiste erhalten Sie in dem Sie beliebigen Text in der Datei markieren. In der Formatsymbolleiste befinden sich Elemente, die die Textgestaltung, Farben und Linien verändern. Von links oben nach rechts unten:
Schriftart, Schriftgrad, Schriftgrad vergrößern / verkleinern, Formatvorlage, Format übertragen, Schriftstil (Fett, Kursiv), Textausrichtung, Hintergrundfarbe. Schriftfarbe, Einzug verkleinern / vergrößern und zu guter Letzt Aufzählungen.
Bei den einzelnen Anwendungen können noch weitere Elemente eingebracht sein. Die Formatvorlagen zum Beispiel (engl. Stylesheets) gibt es vor allem bei Word und Frontpage. Mehr siehe dort unter "Formatvorlagen"). In Excel gibt es darüber hinaus noch Einstellungen zu den Zellformaten. Was das ist steht im Thema "Excel" --> Zellformate
Wie in der Grafik bereits veranschaulicht, teilen sich die Office-Anwendungen einige Standard-Register. Das aktive Register ist immer etwas heller dargestellt, als die dunklen inaktiven Registerkarten. Jedes Tab bietet eine unterschiedliche Auswahl an Symbolen zur Auswahl. Man spricht jedoch nicht mehr von Symbolleisten, sondern von "Ribbons", weil die Symbole dynamisch wechseln können. (Als "Ribbons" wird eigentlich der Ordensbesatz auf einer amerikanischen Uniform bezeichnet.) Eine wirkliche Symbolleiste ist hingegen größtenteils statisch. Einige Symbolleisten tauchen in Office 2007 jedoch immer noch - dann aber größtenteils kontextsensitiv - auf. In Word taucht zum Beispiel die Formatsymbolleiste neben dem Text auf, wenn Text markiert wird.
Im Tab Home befinden sich die jeweils meistgebrauchten Funktionen einer Anwendung. In Word (zum Beispiel) die Formatierungssymbole und die Formatvorlagen, in Excel zusätzlich noch die Felder für die Zellformatierungen usw.
Mit den Befehle in diesem Reiter, haben Sie die Möglichkeit Diagramme, Bilder, Objekte und Inhalte der Zwischenablage aber auch vieles andere mehr in Ihre Dateien einzufügen.
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Um eine Zeichnung zu erstellen rufen Sie den Reiter "Einfügen" auf. Sie sehen dort das Ribbon-Set "Zeichnung" (PowerPoint) oder "Illustrationen --> Formen" (Word). Es sieht so wie links oder rechts gezeigt aus.
Sie können nun entweder mit Hilfe der Auf- und Ab-Pfeile durch die verfügbaren Standardformen rollen (Ein Klick auf die Dropdown-Schaltfläche öffnet die gesamte Sammlung.) oder auf den kleinen Pfeil unter "Formen" klicken und dort die gewünschte Form auswählen.
Nehmen wir zum Üben einmal eine einfache Linie. ()Ein Klick auf das Symbol dafür verwandelt den Cursor in ein Fadenkreuz so lange er über der zentralen Arbeitsfläche steht. Nun muss der Startpunkt für die Linie festgelegt werden. Dazu muss das Fadenkreuz auf diesen Punkt bewegt werden. Anschließend muss die linke Maustaste gedrückt und gehalten werden. Mit gehaltener Maustaste nun das Fadenkreuz zum Endpunkt der Linie führen und dort die Maustaste lösen. Nun befindet sich zwischen den beiden Punkten eine gerade Linie, an deren Enden je ein kleiner Kreis.
Diese Kreise können nun "angefasst" werden und mit ihrer Hilfe kann die Länge der Linie verkürzt oder verlängert werden oder ihre Startpunkte verschoben werden. So lange die Kästchen sichtbar sind, findet man im Kontextmenü der Linie einen Punkt "Autoform formatieren...". Seit der Office-Version 2007 unterscheiden sich jedoch die Formatierungsdialoge für Objekte erheblich.
Word 2007
Klickt man zum Beispiel in Word darauf gelangt man in ein Formatfeld wie dieses:
Hier können nun die Farbe, Strichart und Strichsträrke und einiges mehr eingestellt werden. Diese Eigenschaften gelten nun nicht für diese einfache Linie sondern exakt genauso für alle anderen Objekte mit "Anfasskästchen", aber sie lassen sich hieran am besten erklären.
Körper oder Flächen bieten unter Ausfüllen noch die Möglichkeit der farblichen Ausfüllung (inkl. Fülleffekte wie Texturen oder Bildern), und das Einstellen einer Transparenz. Dies ist bei dahinter liegender Schrift von Vorteil, da sie bei einem späteren Druck dann wieder sichtbar ist und nicht von der Form überlagert wird.
Ist nun eine solche Linie angebracht, kann es später noch mal wichtig sein, sie erneut zu bearbeiten. Dazu muss lediglich erneut darauf geklickt werden und die Kreise erscheinen erneut. Analog können Sie nun auch mit allen weiteren Standardformen, wie Spruchblasen, Wolken, Diagramm-Elemente usw. verfahren. Für Sie gelten die gleichen "Gesetze" wie für unsere einfache Linie.
Die Anwendungen öffnen übrigens sobald ein Objekt markiert ist den Formatreiter mit den Zeichentools um ein Bearbeiten der Zeichnung zu ermöglichen.
PowerPoint 2007
In PowerPoint sieht das Dialogfeld völlig anders aus, nämlich so wie rechts gezeigt.
Hier haben Sie die Möglichkeit Objekte ebenfalls mit einer Farbfüllung und einer Transparenz auszustatten. Die Funktionen der Dialogfeldes sind eigentlich deckungsgleich mit denen der Word-Version. Allerdings gibt es anstelle der Reiter links eine Navigation.
Der Shift- und der Strg-Taste kommen jeweils besondere Bedeutung beim Zeichnen zu:
- Sonderfunktion der Shift-Taste:
Es gibt lediglich eine Besonderheit, die hier noch erklärenswert ist:
Wird bei der Erstellung einer solchen Autoform die Shift-Taste gehalten, gelten andere Bedingungen für die Form: Linien können plötzlich nur noch im Winkelschritten von 22,5° "verlegt" werden, Rechtecke lassen sich nur noch als gleichseitig Rechteck (=Quadrat) und, Ellipsen nur noch als Kreise zeichnen. Das ist also als würden Sie eine Lineal oder einen Zirkel zum Zeichnen verwenden und kann sehr hilfreich sein.
- Sonderfunktion der Strg-Taste:
Wird beim Drag&Drop eines Objektes (funktioniert auch bei Excel-Tabellenzelle, Text in Word, PowerPoint-Elementen...) die Strg-Taste gehalten, wird das entsprechende Objekt nicht verschoben, sondern kopiert.
Sie können auch externe vorgefertigte Inhalte in Ihre Datei einbinden lassen. Zur Verfügung stehen Ihnen Bilder, ClipArts, SmartArts und Diagramme über das Ribbon-Set "Illustrationen" im Reiter "Einfügen"
Externe Bilder stellen dabei den bequemsten Weg dar, eine Grafik einzubinden, weil sie dazu nichts weiter tun müssen als eine fertige Bilddatei (zum Beispiel aus dem Internet) auszuwählen. Wenn sie auf Bild (in der Betaversion noch "Picture") klicken öffnet sich das Dialogfeld "Grafik öffnen". Wählen Sie einfach die gewünschte Grafik von Ihrer Festplatte oder einem Wechselmedium aus und klicken Sie auf "Einfügen".
Sie können auch ein Office-Clipart einfügen. Dabei handel es sich um cartoonartig gezeichnete Bilder, die als *.wmf-Format (Windows Meta Format)vorliegen und speziell für die Verwendung in Office-Dokumenten entwickelt wurden. Nach der Auswahl der Option Cliparts erscheint ein Vorschau- und Auswahlfenster der auf Ihrem Rechner gespeicherte ClipArts (ClipArts-Bibliothek). Sie können auch Weitere von Office-Online herunterladen.
Neu in Office 2007 sind auch die so genannten "SmartArts", geschäftsrelevante Grafiken, die sie schnell in ein geschäftliches Dokument einfügen können:
Die letzte Grafik-Art im Ribbon-Set "Illustrationen" sind die Diagramme. Diese werden aber später noch im Thema Excel genauer erläutert.
Jedes Dokument, jede Exceltabelle, jede Präsentation hat jeweils über und unter dem beschreibbaren Bereich geschützte Bereiche, die jedoch auch beschrieben werden können. Allerdings wird die Beschriftung dann im Normalfall (man kann das ändern) auf allen Seiten gleich abgedruckt, sodass z.B. die Fußzeile nicht für Fußnoten (die ja auf jeder Seite verschieden sind) genutzt werden kann. (Dafür gibt es auch eine eigene Funktion in Word). Lediglich Seitennummerierungen werden fortlaufend verändert. Daher eignen sich Kopf- und Fußzeile höchstens zum einbringen von Firmensignaturen, Speicherinformationen, Datum usw. Sie erreichen die Kopf- und Fußzeile über den Tab "Einfügen" und dort das Ribbon-Set "Kopf- und Fußzeile".
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Jedes Objekt und jeder markierte Text kann mit einem Hyperlink belegt werden. Hyperlinks mit zielen auf anderen Dateien, Textmarken in Dateien, Netzwerkressourcen oder Internetseiten sind möglich. Darüber hinaus kann auch ein Aufruf des Mailprogramms mit einer neuen E-Mail mit einem Hyperlink geschehen.
Rufen Sie dazu auf dem Tab "Einfügen" den Punkt "Hyperlink" auf.
Nach dem Klick auf "Hyperlink" öffnet sich dieses Dialogfenster. Hier können Sie nun unter "Link zu" auf der linken Seite bestimmen, was das Ziel des Hyperlinks sein soll. Wenn Sie sich zum Beispiel für eine Webseite im Internet entscheiden können Sie anschließend die Adresse eingeben.
Falls Sie auf eine anderen Datei verweisen wollen, können Sie sogar innerhalb der Datei eine Textmarke ansteuern, indem Sie auf die Schaltfläche "Textmarke" klicken. (Ein Verweis auf Textmarken ist nur möglich, wenn diese im Zieldokument eingefügt worden sind.) Textmarken lassen sich im geöffneten Zieldokument ebenfalls über das Hyperlink-Ribbon-Set einfügen, wenn man auf Textmarke klickt.
Auch wenn die Standard Office Anwendungen nicht gerade als Layout und Textdesign-Highlights bekannt sind, ist es zwischenzeitlich immer wieder nötig grafisch gestallte Schriftzüge zu verwenden. Sei es um ein Logo eine farbenfrohe Einladungskarte oder sonst ein gestaltetes Textelement einzufügen. Zu diesem Zweck gibt es das Office-Hilfprogramm "Microsoft WordArt"
Microsoft WordArt ist ein kleines Programm, das aus den Office- Anwendungen heraus gestartet werden kann und zur optischen Gestaltung von Schriftzügen dient. Die fertig gestalteten Schriftzüge können anschließend als Grafikelemente wieder in Excel, Word oder PowerPoint eingefügt und verändert werden. Nach einem Klick auf das WordArt-Symbol im Reiter "Einfügen"erscheint das links gezeigte Fenster.
Hier haben Sie die Möglichkeit aus 30 Vorlagen auszuwählen und schon einmal grundlegend zu bestimmen in welche Richtung Ihre Textgestaltung gehen soll.
Die Auswahl reicht von so genannten Outline-Schriftzügen (Nur Silhouetten der Lettern, keine ausgefüllten Buchstabenkörper) über farbenfrohe, schattierte, schräge oder wellenförmige Schriftzüge bis hin zu Schriftbögen. Alle jeweils mit anderen, anpassbaren Füllmustern, Füllfarben und Schatten.
Nachdem Sie aus der Auswahl das Beispiel gewählt haben, das dann Ihrem ganz persönlichen Lieblingsdesign am nächsten kommt, klicken Sie dann darauf um in die Texteingabe-Maske von WordArt zu gelangen. Diese sieht so aus:
In dieser schlichten Eingabemaske haben Sie dann die Möglichkeit, den Text einzugeben, der von WordArt zu einer Textgrafik konvertiert werden soll. Hatten Sie vorher in der Hauptanwendung (Word oder PowerPoint, etc.) ein Wort markiert wird dieses dort angezeigt und steht zur Konvertierung an. Das WordArt wird auch an der Stelle eingefügt an, der Ihre Schreibmarke zuletzt stand.
Sie haben nur die Auswahl zwischen den Schriftarten, der Schriftgröße und ob die Schrift gefettet oder kursiv sein soll.
Ein Klick auf OK bringt sie wieder zurück in die normale Ansicht Ihres Dokuments, allerdings mit dem eingefügten Schriftzug und der WordArt-Symbolleiste. Das WordArt-Objekt selbst kann dann so aussehen:
Die vier Ecken erlauben ein Verändern der Größe und der Stauchung bzw. Streckung des Objekts. Die vier Anfasspunkte an den Seitenhälften erlauben ein Vergrößern oder Verkleinern des Objekts. So lange das Objekt markiert ist können Sie oben folgende Änderung am Format-Tab feststellen:
Es ist also möglich unzählige Formateinstellungen an dem Schriftzug vorzunehmen. Viel zu viele um sie hier alle aufzuzählen, also probieren Sie es aus!
Im Tab "Ansicht" können Sie zum Einen das Layout bestimmen und zum Anderen welches der eventuell gleichzeitig geöffnet
Fenster sie angezeigt bekommen und ob eventuell mehrere Fenster nebeneinander angezeigt werden sollen. Bei den Layouts gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die
Einstellungen haben allerdings keinen Einfluss auf das eigentliche Dokument.
In Word können Sie zum Beispiel entscheiden mit welcher Dokumentenansicht Sie arbeiten wollen: Seitenansicht, Vollbild-Lesemodus, Web-Layout, Gliederung oder
Normalansicht. Außerdem könnten Sie die Lineale ein Raster etc. einblenden.
In allen Anwendungen gibt es dabei auch den Punkt "Vollbildansicht" oder "Ganzer Bildschirm" (in der Beatversion noch nicht übersetzt, dort:
"Full Screen Reading") Ein Klick auf diesen Menüpunkt zeigt den Arbeitsbereich ohne Ribbons und sonstige Programmelemente. Dieser Punkt eignet sich dann,
wenn das Arbeitsergebnis über einen Beamer an eine Leinwand projiziert werden soll.
Ein Klick auf das Fragezeichensymbol am rechten Bildschirmrand öffnet die Anwendungshilfe.
Interessant ist, dass Microsoft mit Hilfe von Quizseiten User der vorherigen Versionen von Word spielerisch dazu bringen will, die neuen Features kennen zu lernen.
Einfach mal ausprobieren.