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Modul B: Administration
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| Intervall | je nach Wichtigkeit und Veränderungsvolumen, zwischen 2x täglich und 1x wöchentlich |
| Dauer | je nach Datenmenge ca. 0,5 bis 2 Stunden |
| einplanbar | ja |
| Programm | Nero Burning ROM, Windows NT-Backuptool |
| Effekt | Datensicherheit, -wiederherstellung bei Datenverlust durch Hardwaredefekt oder versehentliches Löschen. |
Die größte Aufmerksamkeit bei den regelmäßigen Aufgaben sollte dabei der Datensicherung zukommen. Jeder weiß das, aber die Wenigsten sichern ihre
Daten regelmäßig. Mittlerweile ist jedoch eine Datensicherung eigentlich kein Problem mehr, denn die gängigen Backup-Tools unterstützen CD bzw.
DVD-Roms als Backup-Medien. Bei der Nero Suite ist z.B. ein Backup-Tool schon integriert. Nach wie vor steht unter Windows auch das alte NT-Backup-
Tool zur Verfügung. Leider kann dort nur auf Bandlaufwerken, Festplatten oder Disketten gesichert werden, außerdem muss das Tool bei Windowsxp
Home Edition erst von der Installations-CD nachinstalliert werden, da es nicht automatisch mitinstalliert wird. Es befindet sich im Verzeichnis \valueadd\
Allerdings ist es nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Bei sinnvoller Verwendung können Sie lediglich eine Datei auf der Festplatte ablegen und diese
dann mit der Brennroutine brennen. Nachteil ist: Sie haben zwei separate Aktionen (Datei erstellen und Datei brennen) und können das nicht einfach
automatisieren. Andererseits sind die Preise für CD/DVD-Rohlinge mittlerweile so erschwinglich, dass darüber welches Medium eingesetzt wird, kein
Zweifel aufkommen sollte. Windows Vista hat übrigens eine eingebaute Funktion für das Backup. Wenn Sie jedoch in eine Datei, die mit dem NT-Backuptool
aus einer der Vorversionen erstellt worden ist, öffnen wollen
Eine Festplatte, die über einen längeren Zeitraum nicht gepflegt wird, wird deutlich langsamer und unsicherer. Datenverlust droht fast unausweichlich. Nur wie ist das zu verstehen? Schließlich nimmt nicht die Geschwindigkeit ab, mit der die Platte sich dreht und auch der Datendurchsatz, also die Zeit, die die Festplatte braucht um eine bestimmte Datenmenge auszulesen oder zu schreiben verringert sich nicht.
| Intervall | monatlich |
| Dauer | je nach Datenmenge ca. 5 bis 40 Minuten |
| einplanbar | ja |
| Programm | Windows Datenträgerbereinigung, XP-Clean, RegCleaner |
| Effekt | Geschwindigkeitssteigerung |
Zunächst einmal ist es so, dass Festplatten versuchen vorauszusehen, welche Daten als nächstes abgerufen werden und eine gewisse Auswahl schon vorher in einen Puffer (HD-Cache) stellen um diese Daten schneller anbieten zu können, wenn sie benötigt werden. Diese sequentielle Auswahl wird immer schwieriger je mehr Datenmüll auf dem Laufwerk gespeichert ist. Wie kommt dieser Datenmüll nun zu Stande?
Wenn ein neues Programm installiert wird, legt die Installationsroutine eventuell eine unmodifizierte Version, der Dateien ab, die sie bei der Installation verändert. Diese Dateien erhalten häufig die Dateierweiterung .old oder .bak und sollen helfen, den vorherigen Status des Systems bei einer fehlerhaften Installation wieder herstellen zu können. Zusätzlich dazu wird von Windows selbst (seit Winxp) ein so genannter Systemwiederherrstellungspunkt angelegt. Im Endeffekt werden dabei sämtliche relevanten Systemdateien im Verzeichnis "System Volume Information" als Sicherheitskopie abgelegt. Diese können im Zweifelsfall wieder reaktiviert werden, wenn die Datenträgerüberwachung für das entsprechende Laufwerk eingeschaltet worden ist. Weitere Hinweise dazu gibt es in der Microsoft Knowledge Base unter folgenden URLs:
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;de;310405
Die von der Installation angelegten Varianten mit der Bezeichnung old oder bak sind jedoch schon nach kurzer Zeit so weit von der gegenwärtigen Systeminstallation entfernt, dass ihre Reaktivierung ausscheidet. Daher können sie - gerade wenn das System zum gewählten Zeitpunkt - fehlerfrei läuft in der Regel gelöscht werden. Es gibt auch noch weitere Installationsquellen, die nach der Installation in Ordnern mit kryptischen Namen hinterlegt bleiben. Diese können jedoch nicht immer sicher ohne Konsequenzen gelöscht werden.
Ähnliches gilt für temporäre Dateien mit der Endung tmp, die häufig unter C:\TEMP C:\TMP oder C:\WINDOWS\TEMP abgelegt sind. Zu guter Letzt sind häufig auch Prüfprotokolle von Scandisk oder Antiviren-Programmen übrig. Diese tragen häufig eine numerische Dateierweiterung (.000, .001, .002 usw..). Sie können auch oft bedenkenlos gelöscht werden. Obacht ist jedoch geboten, wenn die vermeintlich zu löschende Datei durch die Sperrverwaltung gegenwärtig gesperrt wird, denn dann wird die gewählte Datei augenblicklich noch benötigt.
Zum Entfernen all dieser unerwünschten, überflüssigen Dateien müsste man nun alle entsprechenden Speicherorte danach durchsuchen. Ein recht mühsamer Vorgang, wenn man es händisch tun wollte. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten dies einfacher zu tun:
Möglichkeit 1: Mit Windowsmitteln die Laufwerke bereinigen. Rufen Sie dazu den Arbeitsplatz auf. Im Kontextmenü jedes Laufwerks befinden sich die Laufwerkseigenschaften. Klicken Sie darauf. Im Reiter "Allgemein" gibt es bei der Grafik zur Festplattenauslastung einen Button "Laufwerk bereinigen..." oder "bereinigen.." (seit Windowsxp) Klicken Sie darauf und folgen Sie den Anweisungen des Laufwerksbereinigungs-Assistenten. Er wird einen Großteil der Dateien löschen und den Datenträger automatisch teilweise komprimieren. Führen Sie diese Prozedur regelmäßig aus oder planen sie diese Wartungsarbeit monatlich ein und sie werden sehen, ihr Rechner arbeitet länger zufriedenstellend.
Möglichkeit 2: Nehmen Sie ein Extra-Werkzeug in die Hand. (Zum Beispiel XP-Clean und lassen Sie die Arbeit davon erledigen.) Vorteil: Besser und gründlicher als die Windows-Routine und häufig einfacher zu bedienen.
Nun sollten Sie noch etwas Geduld mitbringen, denn die Bereinigung kann je nach Laufwerk und Füllstand auch einige Stunden dauern in denen sich für Sie optisch nichts verändert. Es wäre jedoch fatal deswegen den Rechner einfach auszuschalten...
Intervall halbjährlich Dauer ca. 5-10 Minuten (bei Erstausführung 10-15 Min.) einplanbar nein Programm XP Clean, RegClean, RegCleaner Effekt Geschwindigkeitssteigerung, Fehlervermeidung
Die meisten Programme werden unter Windows bei Ihrer Installation in der → Registrierungsdatenbank ("registry") registriert. Dabei wird unter Anderem festgelegt welche Dateitypen mit dem entsprechenden Programm geöffnet werden sollen, oft auch welche Dateien zuletzt damit geöffnet wurden ("Recent-Liste") und und und... Wird ein Programm nun deinstalliert kommt es fast immer dazu, dass einige dieser Einträge zurückbleiben, weil die Deinstallationsroutinen nicht wirklich gründlich sind. Das kann mehrere Gründe haben: Häufig hat der Programmierer einfach vergessen den Löschbefehl für den Registrierungsschlüssel mitzugeben. Manchmal wurde ein Schlüssel auch verändert und wird deshalb nicht mehr gelöscht. Gründe dafür gibt es viele. Es kann dabei dazu kommen, dass der Windowsstart (bei dem die gesamte Registrierungsdatei eingelesen wird) deutlich verlangsamt wird. Den Effekt erkennt man immer stärker je älter das System wird. Mit der Zeit sammeln sich leicht 120.000 Schlüssel und mehr in der Registrierung an. Den Überblick darüber zu behalten ist unmöglich. Sind 20% dieser Schlüssel ungültig dürfte das System fast stehen.
Abhilfe schaffen so genannte Registry-Cleaner. Die Palette ist breit gefächert. Als Programme kommen Reg-Cleaner und wieder das Multitool XP-Clean sowie zahlreiche Andere in Betracht. Es wurde schon beobachtet, dass jedes der Tools Schwächen hat und einige Einträge durchaus zurück bleiben können. Mehrfaches Scannen mit unterschiedlichen Programmen kann also weitere Schlüssel als unnütz entlarven.
Intervall je nach Mailaufkommen
2x monatlich bis 1x wöchentlichDauer ca. 1 Minute pro Benutzerkonto einplanbar erst seit Windows Vista Programm Windows-Mail bzw. Outlook Express Standardbefehl Effekt Speicherplatzgewinn, Datenschutz, Geschwindigkeitssteigerung
E-Mail-Clients wie Outlook Express oder das neue Windows Mail speichern jeden E-Mail-Ordner als Datei im Windows-Dateisystem ab. Dabei ergibt sich zum Beispiel für den Posteingang der Dateiname posteingang.dbx. Die Dateien stehen versteckt in einem Systemordner unter
Dokumente und Einstellungen\<Benutzerkonto>\Anwendungsdaten\{OutlookExpress-Ordnerschlüssel}\ (Outlook Express) oder
Benutzer\<Benutzerkonto>\AppData\Local\Microsoft\Windows Mail
Der Ordner ist normalerweise nicht über den Windows-Explorer erreichbar, d.h. er wird nicht als Ordner angezeigt, sondern muss händisch explizit angesteuert werden. Das Problem dabei ist jedoch, dass der Ordnerschlüssel lang und kryptisch ist. Einzige Vorgehensweise:
a. Windows Explorer öffnen und die Adressleiste einblenden
b. Outlook Express öffnen und via Kontextmenü die Ordnereigenschaften des gewünschten Ordners aufrufen
c. Unter dem Punkt "Speicherort für Ordnerdatei" kann man nun den Ordner der die Dateien enthält anzeigen.
d. Pfad markieren und Strg+c zum kopieren des Pfades drücken.
e. Zum Explorer wechseln und die Pfadangabe in die Adressleiste mit Strg+v einfügen
f. Die eigentliche Datei aus dem Pfad wieder löschen (sodass nur das Verzeichnis stehen bleibt)
f. mit Enter bestätigen. Nun wird der Ordnerinhalt mit allen Ordnerdateien angezeigt.
Wozu das Ganze?
Die Größe der Ordnerdateien entspricht in aller Regel nicht der Gesamtgröße der Emails, die in OE angezeigt wird, sondern die im Dateisystem abgelegten Ordner sind deutlich größer. Hintergrund: Alle jemals gelöschten Mails sind versteckt auch noch in dem Ordner gespeichert und werden nur aus der Ansicht gelöscht. Da Outlook Express / Windows Mail bei jedem Start jeden Ordner trotzdem komplett einliest wird der Start mit der Zeit immer langsamer. Führt man nun den Befehl"Datei" --> "Ordner" --> "Alle Ordner komprimieren" (nur Outlook Express)
aus, werden die gelöschten Dateien dann auch tatsächlich aus den Mailordnern gelöscht. Der Outlook-Start wird deutlich beschleunigt und der okkupierte Speicherplatz wird wieder freigegeben. Je nachdem ob die Mails größere Anhänge hatten kann dies schon eine erhebliche Speicherbelegung sein.
Im neuen Produkt "Windows Mail" erfolgt das Komprimieren durch das System automatisch nach jedem 25. Programmstart. Über Optionen --> Wartung kann man auch ein anderes Intervall angeben. Bei täglicher Nutzung reicht dieser Wert jedoch aus.
| Intervall | monatlich |
| Dauer | je nach Datenmenge ca. 0,5 bis 4 Stunden |
| einplanbar | ja |
| Programm | Microsoft Defrag, 0&0 Defrag |
| Effekt | Geschwindigkeitssteigerung, Verschleißminderung, Speicherplatzgewinn |
Normalerweise werden Daten, die auf eine Festplatte geschrieben werden hintereinander abgelegt, das bedeutet zunächst wird "der Anfang" des Datenträgers beschrieben bis er irgendwann voll ist. Das Beispiel zeigt drei hintereinander abgelegte Dateien und den freien Speicherbereich.
Wird nun eine Datei aus der Mitte herausgelöscht, wird nicht etwa der ganze Rest nach vorn geschrieben, sondern die Lücke bleibt (vorerst) bestehen, denn ein Aufrücken der nachfolgenden Dateien, würde bei großen Datenmengen sehr lange dauern und zu erhöhter physischer Beanspruchung führen, wenn z.B. 50 kleine Dateien innerhalb einer Stunde gelöscht würden und der Datenträger quasi 50 mal komplett überschrieben würde. Der Datenträger sieht dann also wie folgt aus:
Stehen nun neue Daten zum Schreiben auf den Datenträger an, kommt es darauf an, ob sie in die Lücke passen oder nicht. Sind sie zu groß für die Lücke würde der Datenblock hinten angestellt, passt er hinein wird er in die Lücke geschrieben. Das wirkt sich vor allem dann negativ aus, wenn der neue Block zwar kleiner als der Alte ist, aber nur unwesentlich weniger Platz beansprucht und dadurch eine Mini-Lücke entsteht, die nie gefüllt wird, weil ein so kleiner Datenblock nur äußerst selten benötigt wird - es entsteht ein ungenutzter Speicherbereich.
Gehen wir von obiger Situation aus. Die mittlere Datei wird wieder gelöscht.
Nun wird jedoch keine neue Datei geschrieben, sondern die erste Datei ganz links wird fortgeschrieben und benötigt mehr Speicherplatz. Getreu dem oben erlernten Prinzip würde nun ein Teil, der in die Lücke passte auch in diese geschrieben, größere Teile hinten angestellt. Das kann zu folgender Situation führen.
Der Lesekopf des Datenträger müsste nun also den ungenutzten Speicher, den Datei 2 vorher belegt hat sowie die Datei 3 überspringen um den Rest der Datei 1 einzulesen. Das verlangsamt den Leseprozess sehr, weil ein weiter Weg zurückzulegen ist.
Um zu verdeutlichen wie sehr dieser Prozess im Extremfall zu Leistungseinbußen führen kann nehmen wir einmal an, dass nun die Erste einer weiteren kleinen Modifikation unterzogen werden muss und diesmal die Änderung dabei so klein bleibt, dass sie in die Lücke passt. In dem Fall wird sie dort hinein geschrieben, es entsteht ein drittes Fragment. Folgendermaßen sieht die Situation nun aus:
Ein "Springen" des Lesekopfes ist also unvermeidlich. Auf die Spitze getrieben kann das so aussehen:
Dieses Springen dauert sehr lange und ist sehr verschleißernd. Hier im Beispiel ist nur eine Datei betroffen. Im Realbetrieb werden dies tausende sein, sodass ein regelmäßiges Neuausrichten "Defragmentieren" eine echte Leistungswiederherstellung sein kann. Dabei würden fragmentierte Dateien wieder zu einer Datei zusammengesetzt und die Lücken im Datenbereich wieder geschlossen. Defrag kann entweder über die Laufwerkseigenschaften (Reiter "Extras") oder über die Systemprogramme (Start--> Programme --> Zubehör --> Systemprogramme --> Defragmentierung) aufgerufen werden. Während der Defragmentierung sollte nichts anderes auf dem Rechner laufen. Seit Windows Vista wird dieser Vorgang als geplanter Task regelmäßig im Hintergrund durchgeführt.
Bei Problemen mit Ihrer Festplatte haben Sie fast die größte Chance herauszufinden wo es im Argen liegt. Microsoft liefert mit Windows das Tool ScanDisk aus. Sie können das Tool entweder über das Kontextmenü des defekten Laufwerks starten oder über Zubehör\Systemprogramme\ScanDisk. Sollte ein physischer Defekt der Festplatte vorliegen können Sie dies mit Hilfe des Tools herausfinden. Dazu hat das Tool zwei Arbeitsmodi: a) Standardprüfung oder b) Intensivprüfung. Sollten tatsächlich Sektorenfehler auf dem Laufwerk erscheinen. Sollten Sie schnellstmöglich (am besten nicht mehr neu booten sondern SOFORT) eine Datensicherung des Laufwerks anstoßen und das Laufwerk danach entsorgen. Physische Fehler neigen nämlich dazu sich auszudehnen. Eine neue Festplatte ist häufig die einzig sichere Wahl. Logische Laufwerksfehler kann ScanDisk häufig jedoch wieder beheben.
Stellen Sie sich vor, es wird ein neuer Server aufgesetzt. Dieser benötigt samt Anwendungen und Datenbank ca. 80 GB Speicherplatz und wird auch
auf lange Sicht nicht groß anwachsen. Angenommen die kleinste gegenwärtig erhältliche Festplatte sei 300 GB groß. Würde man diese lokal in den
Rechner einbauen, wären 220 GB verschenkt. In weiteren Servern läuft das ähnlich. Man benötigt lediglich einen kleinen Teil des dann verfügbaren
Speichers. Schnell hat man also einen Terrabyte großen Overhead. Es wäre also schön, wenn sich die Rechner die Festplatten teilen könnten und man
den gewonnenen Platz Sicherungsmaßnahmen wie einem RAID zuweisen könnte und sogar noch deutliche Einsparungen hätte. Die Lösung für beide Probleme
ist dabei das SAN (Storage Area Network).
In einem SAN wird eine Festplatte in mehrere logische Einheiten geteilt, die dann also logische Laufwerke dem Server zugänglich gemacht werden
können. Dabei können diese "logischen Platten" später auch nach Bedarf vergrößert werden. Von der im Beispiel erwähnten 300 GB-Platte würde
man also je 100 GB an drei Server verteilen und hätte bei jedem Server sogar noch 20 GB Spielraum. Selbst mit einem Festplattenspiegel würde man nun
also schon bei drei Servern eine 300 GB Festplatte sparen. Bei Serverfestplatten kann dies leicht eine hohe dreistellige Summe sein, allein bei
drei Servern. Wenn es 100 Server oder mehr sind, kommt dabei schon eine gewaltige Summe zusammen.

Der eigentliche Vorteil ist also, dass man eine Festplatte besser an die tatsächlich benötigte Speichermenge anpassen kann.
Es gibt jedoch auch noch einen zweiten, einen Sicherheitsvorteil. Nur lokal gespeicherte Informationen können durch einen Festplattencrash oder einen
Diebstahl des Rechners verloren gehen oder sogar in falsche Hände geraten. Dem ersten Problem kann man durch regelmäßiges Datensichern entgehen, dem
zweiten jedoch nicht. Das Ideal ist also, möglichst keinerlei Daten auf dem lokalen PC abzulegen. War dies früher auf Grund der geringen
Netzwerkbandbreite eher ein frommer Wunsch, gibt es heute mit 100 MBit oder sogar 1 GBit Netzwerkadaptern eigentlich keinen Grund mehr vor der
Netzwerklast zurückzuschrecken. Es ist also möglich in der Serverumgebung die Dateien des Benutzers zu speichern und dem Benutzer lediglich auf den
Rechner zu mounten. Das Verfahren hat allerdings einen Haken: Bricht die Netzwerkverbindung zusammen, kommt der Benutzer nicht mehr an seine Dateien
und geöffnete Dateien können nicht mehr gespeichert werden. Aus diesem Grund hat sich folgende Methode durchgesetzt: Die Daten liegen auf einem Server,
dessen Festplatten im SAN liegen. Sie werden dem Benutzer beim Anmelden mit dem Logon-Script auf seinen PC gemountet und liegen dort außerdem in
verschlüsselter Form (für den Fall, dass der Benutzer die Netzwerkverbindung verliert oder einen Laptop benutzt.) auch lokal vor. Die Dateien werden
in bestimmten (kurzen) Intervallen mit dem Server abgeglichen (synchronisiert) und bei Bedarf entsprechend aktualisiert. Außerdem finden die
Synchronisation bei der An- und Abmeldung statt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Benutzer jederzeit arbeiten können und die Daten auf dem Server
jederzeit aktuell sind.
[1] Seagate Technology, Scotts Valley California. [URL:
http://www.seagate.com/images/support/en/us/u5_family_1.gif]
Datum der letzten Recherche: 11.06.2008 19:29 Uhr
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Letzte Aktualisierung 30.04.2011 23:45 Uhr
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